Freitag, 2.7.2010, 20:00

visuelles ballaballa mischt sich mit auditivem bummsbumms von wotwot


Samstag, 3.7.2010
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UR! GELLER, Konzert

"the group has been working since 2000 on noisy, rhythmical compositions, for which the starting point often are syncopated snare-drum studies by dante agostini. inspired by conlon nancarrow, uri geller lets funk grooves grind against each another."
A-musik, 2002

"Free Noise und White jazz"
Taz, 17. October, 2002

"(Der sänger) gibt eine fiebrige, übergeschnappte Mischung aus James Brown und James Chance mit einem Distort-yourself-No-Wave-Funk, der die Korken aus der Seele ploppen lässt. Die Lyricfetzen kommen atemlos und stoßweise, herrlich schräg angestupst von der quietschenden Käseorgel und holprig ausgetüfteltem Kniebrech-Rhythmus. Dazu krächst die Klarinette einen stotternden morsecode, M-m-m-mayday-Notrufe mit Tourette-Touch. Die punkige Attitüde verwischt die von Conlon Nancarrow inspirierte Vertracktheit des Konzepts, das hinter den Snare-Drum-Syncopen und Basszuckungen steckt. "
Rigo Dittman, Bad Alchemy #46, Mai 2005

"Ein weiterer (Knistern-Label) Ausgangspunkt ist die klassische Bandbesetzung wie bei Uri Geller, die bewaffnet mit Orgel und Klarinette ihre Funkbasis aus Bass und Schlagzeug in die Kaputtheit treiben."
Arno Raffeiner, Intro, Juli 2005

"uri geller übertreffen James Chance and the Blacks in energie und sind auch von der rhythmik des schlagzeuges von sehr ungerade takten bestimmt. Das ganze ist nicht ein spiel mit funk, sondern mit soul als reorganisation des kulturindustrie verhuntzen genre. Sie sind hier schon in alle möglichen clubs aufgetreten und live haben sogar die fähigkeit die müden hamburger zum tanzen zu bringen."
Odradek, 4, 2007

Discographie:
Soul; and the Loss of It, 7", Knistern
Partched, Split 7" mit Tumorchester, Fidel Bastro

myspace


freitag, 9.7.2010, 20:00
neues von und mit Dj Teacher & Freunden

Sonntag, 11.7.2010, 20:00
Endspiel

Freitag, 16.7.2010 ab 19:00
Sonntag, 18.7. 14 - 18:00

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PAUL JONES / AMANDA FRANCIS

THE BLACK SERIES

für die deutsche Übersetzung nach unten scrollen

The Black Series an exhibition and conversation between two artists consumed by blackness as a space, material and cultural construct. Both artists chart carefully through a dark terrain, constantly moving and searching …

Amanda Francis’ practice is preoccupied with the instability of identity, specifically how context - external conditions and circumstances affect identity formation. Currently she is interested in interrogating ‘Blackness’ and challenging its stability as a cultural construction. Her drawings present a nebulous entity constantly shifting and evolving, acknowledging her own subjectivity as an individuals who inhabits it . Each drawing emerges intuitively through the repetition of a unit being re-inscribed, overlapping its predecessor.

There is almost a scientific scrutiny in the appraisal of these drawings. This pseudo clinical approach informs the presentation and installation, of the work. Consequently several different ways are provided to look at an individual piece. Some drawings require the viewer to move around the image to consider its characteristics. Others are illuminated in order to look though the surface, excavating its structure. The multifaceted nature of each image throws up new characteristics according to the conditions in which they are viewed. Therefore attempts to isolate and pin down the black entity are constantly thwarted.

Paul Jones’ work stems from questions of memory and imagination. All his work has this strong thread connecting them. Though the viewer may find a myriad of materials and media being used, his goal is to push concepts through the work, balancing the believable, observable world with the unbelievable, the unseen, the unhelmlich.

He depicts ‘Space’ in detailed ink drawings on used envelopes. The drawings are executed in pencil, half automatic doodles which are then deciphered with ink pen to produce the finished work.
His works continues to grow intuitively. Using state of the art digital resources, Jones has navigated his gaze within the dark dystopia of strange skull landscapes venting volcanoes, and dark space anomalies. These new works show a continued exploration into Jones’ dystopic spacescapes emanating from ‘somewhere else’. Features of this dystopic ‘space’ encroach and appear as anomalies within our own space and time, like a walking dream.

deutsche Übersetzung von Uschi Diamond:

The Black Series – Ausstellung und gleichzeitig Unterredung zwischen zwei Künstlern, vereinnahmt von Schwärze als Raum, Material und kulturelle Konstruktion. Beide Künstler kartographieren sorgfältig ein dunkles Terrain, immer in Bewegung und auf der Suche.

Bei Amanda Francis Ansatz geht es um die Instabilität von Identität, insbesondere darum, wie der Kontext – externe Bedingungen und Umstände – die Identitätsbildung beeinflusst. Sie beschäftigt sich mit der Hinterfragung von ‚Blackness’ [in diesem Zusammenhang eher mit Schwarzheit als Schwärze zu übersetzen] und damit, wie gefestigt dieser Begriff als kulturelle Konstruktion ist. Ihre Zeichnungen sind nebulöse Gebilde, die sich immerzu verändern und entwickeln, womit sie sich selbst die ihr eigene Subjektivität als Individuum zugesteht. Jede Zeichnung bildet sich intuitiv durch die Vervielfältigung eines Elementes heraus, das sich wiederholt, den Vorgänger überlappend.

Es liegt eine beinahe wissenschaftliche Genauigkeit in dieser Herangehensweise. Der vermeintlich objektive Ansatz bestimmt auch die Präsentation und Installation der Arbeiten. Dementsprechend bieten sich verschiedene Herangehensweisen an jede individuelle Arrbeit. Um manche Zeichnungen muss man sich herum bewegen, um ihre Besonderheiten zu entdecken. Andere sind illuminiert, so dass durch die Oberfläche die offengelegten Strukturen sichtbar werden. Abhängig von den Bedingungen, unter denen sie betrachtet werden, zeigen die vielfältigen Bilder immer neue Facetten. Jeder Versuch, die ‚schwarze Entität’ zu isolieren und festzunageln, ist entsprechend zum Scheitern verurteilt.

Paul Jones Arbeiten haben ihren Ursprung in Fragen nach der Erinnerung und der Vorstellung. Während der Betrachter unzählige Materialien und Medien wahrnimmt, ist es immer Jones Ziel, eine Grundauffassung sichtbar zu machen, die die glaubhafte, beobachtbare Welt an der unglaublichen, ungesehenen, unheimlichen misst.

Er stellt ‚Raum’ in detaillierten Tuschezeichnungen auf gebrauchten Umschlägen dar. Die Zeichnungen sind zunächst mit Bleistift ausgeführt, halbautomatische Kritzeleien die, mit Füllfederhalter dechiffriert, die fertige Arbeit ergeben.

Seine Arbeiten wachsen intuitiv. Mit dem Neuesten, was an digitalen Hilfsmitteln zu haben ist, navigiert Jones seinen Blick durch die düstere Dystopie eigentümlicher Schädellandschaften (...) und dunkle Raumanomalien. In seinen neuen Arbeiten setzt er seine Entdeckungsreise in dystopische ‚spacescapes’ [Raumfluchten] von ‘irgendwo anders’ fort. Merkmale seines dystopischen Raums finden als Anomalien ihren Weg in unsere eigene Raum-Zeit, wie ein wandelnder Traum.

theblackseries.blogspot.com


Freitag, 23. Juli 20:00
Finissage der Ausstellung von

PAUL JONES / AMANDA FRANCIS

THE BLACK SERIES

mit black music von

MR. DJATA


Freitag, 30.7., ab 20:00
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MOJN QUADRAT, KONZERT

Ein Quartett. Bass, Schlagzeug, Gitarre, Keyboards.
Instrumentalmusik.
Wir dachten Mojn Quadrat, so wie 'Hallo Viertel' z.B.
Aber nein, ihr Übungsraum ist nur 9 qm gross.
Deshalb kommen und Nojn Quadrat auf unseren 20
qm erleben.
also: Elektro-Soziologie frei nach Pegel -
live, direkt und a priori im Südbalkon.

Vor und nach dem Konzert Musik von wotwot.

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